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Schloss Bischofstein

Barockes Schloss auf 401 m Höhe — einstige Sommerresidenz der Mainzer Erzbischöfe.

Schloss Bischofstein
Von der Burg zur Sommerresidenz

Im Nordwesten des Dorfes Lengenfeld unterm Stein erhebt sich die 401 m hohe Schlosskuppe. Hier stand die alte Burg Stein, welche erstmals 1234 erwähnt und vom Landgrafen Ludwig von Thüringen erbaut wurde. Um 1400 erwarben die Erzbischöfe von Mainz die Burg, die seither Bischofstein heißt.

Das heutige Schloss ließ Kurfürst Johann Karl Friedrich von Ostein im Jahre 1747 als Sommerresidenz der Mainzer Erzbischöfe aus dem vorhandenen Steinmaterial der Ruine errichten — nach Plänen des Dingelstädter Baumeisters Johann Christoph Heinemann (1695–1772), der weit über das Eichsfeld hinaus bekannt war.

Die Geschichte im Überblick
1234
Erstmalige Erwähnung der Burg Stein
um 1400
Erwerb durch die Erzbischöfe von Mainz · Umbenennung in Bischofstein
1747
Bau des heutigen Schlosses als Sommerresidenz der Mainzer Erzbischöfe
1802
Säkularisation — Schloss wird preußische Staatsdomäne
1907
Dr. Marseille gründet eine Erziehungsschule mit Internat · Eröffnung mit 35 Schülern
1930–32
In der Wirtschaftskrise werden täglich 80 Kinder von Arbeitslosen beköstigt
1942
Enteignung durch die Nationalsozialisten
1948
Gründung eines FDGB-Ferienheims
2000
Verein Internat Schloss Bischofstein erwirbt die Immobilie
Heute
Erfolgreich etabliertes Pflegezentrum mit öffentlichem Café und einmaligem Ausblick
Heute besuchen Das Schloss Bischofstein beherbergt heute ein Pflegezentrum. Das öffentliche Café lädt zum Verweilen ein — mit einmaligem Blick über den gesamten Ort Lengenfeld unterm Stein. Weitere Informationen: Pflegezentrum Bischofstein →